Drachenboot-WM Moskau 2016

Eine Medaille wäre ein Traum

 

 

Auf dem Weg zur Weltmeisterschaft nach Moskau
Kleinheubach 2016

Eine Medaille wäre ein Traum

Einen Namen haben sich die jungen Athleten der Wasser-Sport-Gemeinschaft Kleinheubach schon längst im Kanurennsport gemacht. Heute starteten sie zu einer langen Reise mit Endziel Moskau. Doch vorher steht für Jessica Schwaab, Oliver Franke, Dominik Höfer, Ken Pfeiffer und Tim Wirl (WSG) sowie Michael Papst (SSKC Aschaffenburg) noch ein Intensiv-Trainingslager in Borken (Nordrhein-Westfalen) an, um sie endgültig fit zu machen für die Weltmeisterschaft im Drachenboot vom 8. bis 11. September 2016 in Moskau.

Es ist schon etwas anderes, im mit 20 Mann/Frau besetzten Drachenboot in eine andere Paddeltechnik und in den viel kürzeren, stakkatoartigen Paddelrhythmus zu finden. Gelegenheit zum Üben hatten sie bereits bei einigen Trainingslagern. Und dabei fiel der Zeitvergleich mit den Medaillengewinnern der Vorjahre sehr gut aus. "Eine Medaille wäre ein Traum", sprach Dominik Höfer den heimlichen Wunsch aller Teilnehmer aus.

Für die Kanurennsportler, die während der Saison bei den vielen Regatten im Zelt bzw. im Wohnwagen ihrer Eltern übernachten, bietet die Weltmeisterschaft in dieser Hinsicht schieren Luxus: In Moskau wohnen sie in einem Hotel!

Die jungen Sportler betrachten die WM als eine einmalige Chance, zu der sie aufgrund ihres guten Abschneidens bei der Deutschen Meisterschaft Kanurennsport 2015 eingeladen wurden. Selbst wenn es mit einer Medaille nicht klappen sollte, diese Erfahrung und den Spaß kann ihnen niemand mehr nehmen.

Text + Foto: Uschi Zimmermann

Foto: Auf dem Weg zur WM Drachenboot in Moskau: v. l. Dominik Höfer, Ken Pfeiffer, Jessica Schwaab, Tim Wirl und Oliver Franke.